RDS
Nutzungsänderung und Interiorkonzept für ein Sport-Tech-Startup
Hamburg, DE
2025/26
Was haben ein Büro und ein Fußballfeld gemeinsam? Richtig, sie ziehen zusammen in eine ehemalige Lagerhalle im Hamburger Westen und bilden das neue Office für ein Startup, welches sich im Spannungsfeld zwischen Sport und Zukunftstechnologie bewegt. Wir durften für dieses junge Team nicht nur den rechtlichen Weg der Nutzungsänderung begleiten, sondern auch eine Vision für die Interiorgestaltung ihres zukünftigen Arbeitsplatzes entwickeln.
Von der ersten Idee zur gemeinsamen Vision
Hinter jedem großen Projekt steht ein Moment, in dem alles beginnt – und bei uns sieht dieser Moment meistens genau so aus wie auf diesem Moodboard. Wir glauben nicht daran, im stillen Kämmerlein vor uns hin zu planen, weshalb wir fast jedes Projekt mit so einer visuellen Entdeckungsreise starten. Das Ziel ist es, eine starke gemeinsame Vision aufzubauen, noch bevor der erste Stein bewegt und vor allem Strich gezogen wird.
Dabei ist uns der enge und frühe Austausch mit unseren Bauherren extrem wichtig: Wir werfen Materialien, Farben und Inspirationen in einen Topf, um das Bauchgefühl für den Raum greifbar zu machen und die Richtung gemeinsam zu definieren. Ob industrielle Gitterroste, die geschickte Zonierung durch Vorhänge oder das Spiel mit der Corporate Identity – auf dem Moodboard entscheidet sich, wie sich das Projekt später anfühlt. Wir nehmen Sie von diesem ersten kreativen Chaos bis hin zur präzisen Planung von Anfang an mit auf die Reise.
Vom Gefühl zur konkreten Haptik: Unser Materialkonzept
Nachdem wir im ersten Schritt gemeinsam die visuelle Vision abgesteckt haben, wird es jetzt konkret. Aus vagen Inspirationen entsteht hier eine präzise Materialpalette, die dem Raum seinen endgültigen Charakter verleiht. Dieses Board ist das Bindeglied zwischen dem ersten Entwurf und der Umsetzung auf der Baustelle.
Hier treffen robuste Bestandselemente wie Industrieestrich und weiß gestrichene Bretterschalung auf moderne Akzente in Mandarinorange und Türkisblau. Uns geht es dabei nicht nur um die Optik, sondern um das Zusammenspiel der Funktionen: Schallschluckende Akustikdecken und warme Korkwände sorgen für die richtige Atmosphäre, während Kunstrasen und Prallschutzmatten die sportliche Dynamik des Projekts unterstreichen. Durch diese detaillierte Auswahl stellen wir sicher, dass das fertige Design nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch im Alltag genau richtig anfühlt und handfest funktioniert.
Der Leitfaden für die Realisierung
Im letzten Schritt führen wir alle Fäden zusammen. Diese Axonometrie ist weit mehr als eine schöne Grafik – sie ist das finale Resultat unserer gemeinsamen Planung und dient als konkrete Entscheidungsgrundlage für die Bauherren. Hier wird die ursprüngliche Vision zum greifbaren Raum. Jedes zuvor ausgewählte Material, von den spezifischen RAL-Tönen bis hin zum Kunstrasen, wird exakt verortet.
Diese Form der Darstellung ermöglicht es, sich das fertige Vorhaben schon vor Baubeginn bis ins kleinste Detail vorstellen zu können. Gleichzeitig fungiert die Axonometrie als unverzichtbarer Leitfaden für die Baustelle: Sie gibt allen Gewerken eine klare Orientierung darüber, wo welches Material und welche Farbe zum Einsatz kommt. So stellen wir sicher, dass das, was wir gemeinsam auf dem Moodboard begonnen haben, am Ende auch exakt so im realen Raum ankommt.