Kontrastreiche Architektur: Ein traditionelles, leuchtend rotes Holzgebäude steht vor einem modernen Dach mit flächendeckenden Solarpanels, umgeben von Küstengras.

INM

Sanierung der Backstube eines Nahversorgungsmarktes

Baltrum, DE

2025/26

In der Architektur verliert man sich gerne mal in dem Anspruch, was ganz Großes zu schaffen. Dass das Große aber oft im Kleinen liegt, zeigt für uns dieses Projekt:

Der Inselmarkt auf Baltrum ist in vielerlei Hinsicht ziemlich besonders. Denn er versorgt die rund 500 EinwohnerInnen nicht nur mit frisch gebackenen Brötchen und was man sonst so zum Leben braucht, sondern gehört auch einer Genossenschaft, an der viele von ihnen beteiligt sind. 

Rotes, leicht verwittertes Holzgebäude der geschlossenen 'Brinker Backstube' mit heruntergelassenen Rollos.

Zu dem Inselmarkt gehört auch eine eigene Backstube. Obwohl der raue Nordseewind hier sonst niemandem etwas anhaben kann, hat er die Fassade der Backstube mit der Zeit ganz schön mitgenommen. Es musste also eine schnelle und kostengünstige Lösung her, damit auch in Zukunft niemand auf seine Brötchen verzichten muss. 

Dafür haben wir sowohl die schadhafte Fassade saniert, als auch die Backstube selbst – natürlich unter Einhaltung der hygienischen Vorgaben. Und damit das auch alle sehen, gab es einen neuen Anstrich gleich dazu. 

Farbige Architektur-Konzeptskizze einer roten Backstube auf Baltrum. Die Zeichnung zeigt das rote Holzgebäude mit Vorbau, großen Fenstern, in denen sich Backwaren andeuten, und einer skizzierten Person, die mit einer Tasche auf den Eingang zugeht.

Da auf Baltrum keine Kraftfahrzeuge fahren und alles per Schiff geliefert werden muss, war das Projekt übrigens auch logistisch spannend. Am Ende hat jedoch alles reibungslos geklappt und die Backstube des Inselmarkts ist für die nächsten Jahre Wind gerüstet. 

Und wir? Haben unsere Brötchen damit verdient, dass andere auf ihre nicht verzichten müssen. Wie gesagt: Es sind die kleinen Dinge. 

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RDS